Da sich bei mir einiges im Leben getan hat, wovon ich auf diesem Blog auch berichten will, schließe ich hier die Berichte über meinen Aufenthalt in Kehl während den Semesterferien kurz und bündig mit dem Folgenden ab.
Nachtrag: Zeitraum vom 19. bis 21. September
Ich möchte hier noch über eine wunderschöne, romantische Begegnung schreiben. Ich habe in Kehl eine Freundin gewonnen. Ihr französische Name ist etwas lang, aber das passt auch zu ihrem Charakter. In ihrer Art ist sie sehr schwunghaft, vielfältig und sie erschien mir zur Abenddämmerung in atemberaubender Schönheit. Darf ich sie euch vorstellen: Ihr Name ist „Passerelle des deux Rives“, im Deutschen ruft man sie knapp mit ihrem Spitznamen: „Mimram“. So heißt auch ihr Vater, er ist Architekt, und es handelt sich bei dem wundervollen Geschöpf um eine Fahrrad- und Fußgängerbrücke, die das Kehler Rheinufer mit dem Straßburger Ufer verbindet.
Die Brücke kam mir sehr entgegen, denn begegnete mir dort ein Wesenzug meiner Zeit in Kehl. Es war eine heilsame, frische Zeit, der Selbstversöhnung und der Lebensfreude. Ich habe ein Bruchstück in meinem Leben, eingebaut in ein Ganzes, genau wie diese Brücke, erlebt.
Es war wirklich ein besonderer Ort.