Dieser Blog braucht ein Revival!

21. Mai, 2009 von Daniel

Ich bin am überlegen, wie ich diesen Blog fortsetzen kann, ich würde gerne regelmäßiger etwas aus meinem Leben und Alltag posten.
Dafür würde ich dann auch das ganze mal graphisch überarbeiten, denn die Flugzeuge haben z.B. abgedankt.
Ich wohne jetzt in Kehl am Rhein.

Late Evening Flight

Horton – Wir sind hier!

26. März, 2008 von Daniel

Filmtipp: “Horton hört ein Hu!” (von den Machern von Ice Age)

Horton ist ein dicker, tollpatschiger Elefant mit großen Ohren. Neben einer emotionalen Ader hat er einen Sinn für die kleinen Wunder am Wegesrand. So kommt es, dass er die Hilferufe auf dem vorbeifliegenden Staubkorn hört und somit zum Beschützer dieser wunderbaren Welt wird.

Seit Urgedenken war das Staubkorn, in dessen Innern die Welt Huheim liegt, in einer Felsspalte versteckt. Eine riesige, rollende Baumfrucht machte diesem ruhigen Geschehen ein jähes Ende. Das Staubkorn verließ seinen angestammten Platz mitsamt den nichtsahnenden Bewohnern. Die Hus sind ein niedliches, aber sehr einfältiges Volk, in ihrer sehr begrenzten Welt. Seit das Staubkorn mit dem Wind davon getragen wurde, vermehren sich die Zeichen, das Huheim in Gefahr ist.

Vorher war Horton einfach der Star der kleinen Dschungelfreunde. Aber seitdem der sensible Dickhäuter, die Stimme des Bürgermeisters von Huheim vernommen hat, der auf dieser kleinen Welt für Ordnung sorgen soll, hat Horton sein Herz dafür hingegeben, auf sie aufzupassen.

Hortons einziger Ansprechpartner auf diesem kleinen Planeten ist der Bürgermeister, der über eine Art Lautsprecher Kontakt zur Außenwelt bekommt. So beginnt er an Hortons Existenz zu glauben und daran, dass Huheim zahlreichen kosmischen Mächten unterworfen ist, denen er nichts entgegensetzen kann. Da wird Horton auch bewusst, dass er diese kleine Welt beschützen muss. Aber dann muss er sich vor der Dschungelaufsicht verantworten, weil diese eine Gefahr sieht, in seinem verrückten Glauben an die Welt auf dem Staubkorn …

Horton hört ein Hu!

So stürzt sich Horton in ein waghalsiges Abenteuer … aber auch die Hus, die Bewohner von Huheim, müssen mobilisiert werden, damit ihre Welt nicht untergeht!

Ein bunter, schräger, gekonnt animierter Film, der eine Geschichte erzählt, die gerade zu fantastisch ist um wahr zu sein. Mit urkomischen Charakteren, aber vor allem mit Herz und viel Humor!

Außerdem ein wohltuender Anstoß im Glauben an Jesus Christus.

Big Daddy is watching you!

“Radio ist Kino im Kopf!”

18. März, 2008 von Daniel

Hallo liebe Blogleser, hallo lieber Blog ! Es wird Frühling. Noch ein bisschen Geduld! 8-)

Das ist noch ein Nachtrag, aber dass passt hier jetzt ganz gut rein.

Nachdem ich mich von meinem Studium verabschiedet habe, habe ich von Ende November bis Mitte Januar ein Praktikum bei der “Agentur für Privatradio in Württemberg” im evangelischen Medienhaus gemacht. Dort habe ich redaktionelle Arbeit für die Privatradiosender wie z. B. Antenne1, 107.7, NRJ und Donau3FM im Großraum Stuttgart kennengelernt. Die Redaktion der APW tut das im Auftrag der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

In dem vier- bis fünfköpfigen Team werden Beiträge und Andachten für Privatradiosender geschaffen, die Redakteure führen Interviews, recherchieren u.a. über Presse und Internet nach interessanten Themen und machen Radiobeiträge mit der ungefähren Länge von 1.30 Minuten. Hmh ja, 90 Sekunden oder “In der Kürze liegt die Würze!”, und da gibt es auch noch einige andere Rundfunkredakteur-Weisheiten, die mich zum Schmunzeln und bei der eigenen Arbeit manchmal schier zum Haareausraufen getrieben haben – bis dann der Beitrag nach Abnahme und Produktion endlich im Kasten war.

Aber obwohl ich hier nicht meinen Traumjob gefunden habe, hat es mir sehr viel Spaß gemacht und mich auch herausgefordert, z.b. mit dem Mikro und einer Frage im Kopf auf der Königsstraße unterwegs zu sein und den Menschen zu begegnen!

Jo! – aktuelle Beiträge des Dream-Teams gibt es hier www.privatradioagentur.de und zum Beispiel bei Antenne1 (101.3) jeden Sonntag früh – das Kirchenmagazin!

Das nachfolgende Bild habe ich einmal morgens auf dem Weg zur Arbeit gemacht. Es soll Mut machen – der Regenbogen ist ein Zeichen von Gottes Treue zu uns – auch in unsicheren Zeiten, wie ich sie jetzt grad erlebe

Regenbogen

“Du bleibst an meiner Seite.

Du schämst dich nicht für mich,

Du weißt ich bin untreu,

und dennoch gehst du nicht. ” (aus einem Lobpreislied)

Rheinwärts

27. Oktober, 2007 von Daniel

Da sich bei mir einiges im Leben getan hat, wovon ich auf diesem Blog auch berichten will, schließe ich hier die Berichte über meinen Aufenthalt in Kehl während den Semesterferien kurz und bündig mit dem Folgenden ab.

Nachtrag: Zeitraum vom 19. bis 21. September

Ich möchte hier noch über eine wunderschöne, romantische Begegnung schreiben. Ich habe in Kehl eine Freundin gewonnen. Ihr französische Name ist etwas lang, aber das passt auch zu ihrem Charakter. In ihrer Art ist sie sehr schwunghaft, vielfältig und sie erschien mir zur Abenddämmerung in atemberaubender Schönheit. Darf ich sie euch vorstellen: Ihr Name ist „Passerelle des deux Rives“, im Deutschen ruft man sie knapp mit ihrem Spitznamen: „Mimram“. So heißt auch ihr Vater, er ist Architekt, und es handelt sich bei dem wundervollen Geschöpf um eine Fahrrad- und Fußgängerbrücke, die das Kehler Rheinufer mit dem Straßburger Ufer verbindet.

Die Brücke kam mir sehr entgegen, denn begegnete mir dort ein Wesenzug meiner Zeit in Kehl. Es war eine heilsame, frische Zeit, der Selbstversöhnung und der Lebensfreude. Ich habe ein Bruchstück in meinem Leben, eingebaut in ein Ganzes, genau wie diese Brücke, erlebt.

Es war wirklich ein besonderer Ort.

Passerelles des deux rives Gewaltige Seilsicherung Rhein unter der Brücke

Technisches Detail Selbstportrait mitten auf der Brücke Turm in Kehl jenseits der Brücke

Abenddämmerung über der französischen Seite Straßburger Ufer mit geteiltem Fahrrad- u. Fußweg Die Mimram-Brücke im Mondlicht

Appointment at Kehl harbor

9. Oktober, 2007 von Daniel

Nachtrag, Montag und Dienstag, 17. auf 18. September

Ganz kurzfristig, also ca. 8 h vor Beginn meiner abenteuerlichen Fahrt telefonierte ich mit dem Schiffspfarrer der evangelischen Binnenschifferseelsorge Heino Pönitz – im Grunde ein alter Bekannter – und er lud mich ein, auf meine Anfrage hin, ein paar Tage auf dem Schiff mit ihm unterwegs zu sein.

 

Ich reiste ohne konkreten Reiseplan, mit Fahrrad, mit Schlafsack, Isomatte und meinen sieben Sachen von Stuttgart über Karlsruhe nach Appenweiher – mit dem Zug war ich eine halbe Stunde nach Mitternacht dort. Von dort sollten es noch etwa 20 km bis Kehl sein.

In dieser Nacht habe ich stärker denn je den Segen meines himmlischen Vaters auf meinen Menschenschultern gespürt. Es war einer der besten Abende meines bisherigen Lebens. Dies ist mein männliches Bekenntnis: ohne Karte unterwegs zu sein, mit einem klasse Fahrrad (das Licht funktionierte bei jeder Luftfeuchtigkeit) und der Güte meines WG-Mitbewohners – der mir wohlwissend in allen Fahrradsachen eine Ortlieb-Radtasche und seinen Regenponcho geliehen hatte – und es fing dann an zu regnen wie aus Sturzbächen – aufgrund tiefhängender Wolken . . . Ich war fix durchnässt bis auf die Haut, meinen Wollpulli konnte ich mehrmals auswringen, und so war ich unterwegs, mit einer tiefen Hoffnung unter Gottes Geleit sogar irgendwie rechtzeitig in Kehl zu sein. Gottes Segen um den ich ihn in dieser Nacht mehrmals innständig bat, äußerte sich dann ganz konkret in VW-Busfahrern, die mir Nachts um halb drei den Weg über Odelshofen und Kork nach Kehl beschrieben.

Mehr will ich hier nicht verraten – war es doch auch ein sehr persönliches Erlebnis.

Hafen Kehl

Heino, dessen treuer Wegbegleiter ich in den nächsten Tagen sein sollte – meinte nur: „Ich kann dir für nächstes Mal nur empfehlen unter einer Brücke zu schlafen – das habe ich schon oft gemacht.“ Außer Schlafdefizit bin ich dann aber völlig unversehrt und wohlgenährt + pünktlich in der Hafenstr. 21a angekommen.

Alces alces

26. September, 2007 von Daniel

Nachtrag, Donnerstag 13. September :

An diesem schönen Spätsommertag besuchte ich die Elche des Tiergeheges Oberwald, hinter dem Karlsruher Güterbahnhof. Sie leben dort in einem recht großen Freigehege mit hohem Gras, Laub- und Nadelbäumen.

Mein Versuch die Elche in ihrer natürlichen Lebensart zu beobachten, schlug reichlich fehl, da die Elche höchst ungeduldig auf ihre Fütterung warteten, und sich recht unnatürlich verhielten. Der Tierpfleger, der selber aus dem Kalrsruher Zoo stammte, brachte ihnen frisches grüne Laubzweige, die er nach innen an den Drahtzaun hängte. Die Elche waren sofort dabei und futterten gut eine halbe Stunde oder länger daran.

       Elch im Wald       Elche beim Fressen       Elch Jungtier

Das Jungtier, wahrscheinlich ein Elchkalb (-> weibl.), zeigte ganz besondere Energie und Lebensfreude.

Besonders auffällig war mir auch das eigentümliche Traben der Elche und die Quietschlaute, die das Jungtier ausstieß.

Es war auf jeden Fall ein schöner Besuch!

 

Bastelnachmittag mit Gott

8. September, 2007 von Daniel

Ich habe heute nachmittag einfach mal meine Heißklebe-Pistole in die Hand genommen, und ein Flugzeug für meinen WG-Mitbewohner Daniel H. zusammengeschustert. Danach wurde das Ganze noch dokumentiert.

Es handelt sich bei dem Modell um einen GeeBee Turbosportster der baden-württembergischen Polizei, der natürlich kein reales Vorbild hat, dafür aber wirklich heiß aussieht!!

geebee3.jpg

geebee2.jpg

Bei diesem Bild dürft ihr mal raten, wie ich das angestellt hab :-)

geebee1.jpg

Daniel